Entscheidung für eigene Stadtwerke und für ein maßgeschneidertes und deshalb passgenaues Angebot der EnBW
Geschrieben von Peter Grotz in Energie, StadtwerkeIn der Sitzung des Gemeinderats vom 07.02.2012 sind die Würfel gefallen: Die zukünftige Energieversorgung der Stadt wird durch ein Vollstadtwerk übernommen mit der EnBW als Partner. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen von der CDU-Fraktion habe ich für den Antrag der Stadtverwaltung zur Gründung der “Stadtwerke Böblingen GmbH” gestimmt.
Die EnBW hat uns ein maßgeschneidertes und deshalb passgenaues Angebot unterbreitet. Mit der Gründung der neuen Gesellschaft wird die Energieversorgung der Stadt auf eine für die Zukunft tragfähige Plattform gestellt. Die neue Gesellschaft wird zukünftig die Versorgung der Stadt mit Strom, Gas, Wärme und Wasser übernehmen einschließlich des Betriebs der Strom- und Gasnetze und der Energieerzeugung. Damit wird es möglich sein, den Kunden Beratung Verkauf aus einer Hand durch einen kommunalen Dienstleister vor Ort anzubieten. Es ist heutzutage zwar einfach, den Stromanbieter zu wechseln. In der Fülle des Angebots ist kompetente Beratung vor Ort aber um so wichtiger.
Die Frage, wie es nach dem Auslaufen der Stromkonzessionsvertrags zum Ende dieses Jahres weitergehen soll, beschäftigte uns im Gremium seit mehreren Jahren. Im Jahr 2008 wurde eigens eine AG Energie gegründet. Ich selbst überblicke den Zeitraum der letzten zweieinhalb Jahre. In dieser Zeit diskutierten wir das Thema Energieversorgung in der CDU-Fraktion regelmäßig und intensiv. Im Herbst 2010 haben wir eine Fraktionsklausur zum Thema durchgeführt. Wir haben uns immer wieder aus erster Hand von Fachleuten informieren lassen waren vor Beginn des wettbewerblichen Verfahrens stets offen für Gespräche mit Interessenten.
Über den gesamten Zeitraum dieses komplexen Entscheidungsprozesses war uns Herr Jochum ein kompetenter und zuverlässiger Lotse. Herzlichen Dank an Sie und ihr gesamtes Team und auch herzlichen Dank an die Verwaltung für die Begleitung dieses Prozesses. Gerade in den letzten Tagen der Vorbereitung des heutigen Beschlusses war das besonders wichtig.Meine Fraktionskollegen und ich waren zunächst vom engen Zeitrahmen in der Schlussphase überrascht. Allerdings haben die Beratungen gestern und heute zumindest bei uns die noch bestehenden Fragen geklärt. Auch das ist ein Verdienst von Herrn Jochums souveräner Präsentation der Materie und der Klärung noch offener Fragen.


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